Ich bin 1983 in Dachau geboren und lebe seit 10 Jahren in Berlin, seit 4 Jahren mit meinem Kind, seit 2 Jahren als Patchworkfamilie.
Technik hat mich schon immer begeistert und seitdem ich mich im Kindergarten dafür rechtfertigen musste, bin ich Feministin. Ich habe in Physik Abitur gemacht, Wirtschaftsinformatik studiert und in verschiedenen Digitalunternehmen gearbeitet. Viel zu oft war ich die einzige Frau. Deshalb habe ich beschlossen, meine Doktorarbeit in Gender Studies zu schreiben, zu Frauen in Führungspositionen in männerdominierten Branchen.
2004 bin ich den Grünen beigetreten, ich fand es war Zeit Farbe zu bekennen. Wirklich parteipolitisch aktiv bin ich allerdings erst bei den Piraten geworden, mal wieder aus Begeisterung für das Digitale und die Frage wie ein Update für Politik in einer digitalisierten Welt aussehen müsste. Und weil ich dachte, dass ich dort vielleicht ein bisschen feministische Nachhilfe leisten könnte. (Ich bin wohl eine unverbesserliche Optimistin.)
Es war eine kurzer politischer Seitensprung, denn ich habe schnell erkannt, wieviel Strukturen wie unser grünes Frauenstatut wert sind. Seit 2014 arbeite ich an grüner Netzpolitik seit 2018 als Sprecherin der LAG Digitales und Netzpolitik.
Feministisch engagiere ich mich für die Abschaffung von §218 und §219, gegen Hate Speech, für diskriminierungsfreie Künstliche Intelligenz und natürlich für mehr Frauen in der Tech-Branche.

Tagsüber arbeite ich selbst als Managerin in einem Tech-Start-Up und leite dort ein internationales und diverses Team. Wenn ich nicht für meinen Job oder an grünen Themen arbeite flitze ich mit Mini auf dem Rad durch Berlin zur nächsten Eisdiele oder baue mit ihm Lego-Roboter. Manchmal schaffe ich es vor dem Einschlafen sogar noch ein bisschen zu lesen, am liebsten natürlich Romane von Autorinnen.